"Achtung Spannung" in der Orgelfabrik
Für das Ausstellungsprojekt – Achtung Spannung – haben sich bildende Künstlerinnen aus den GEDOK-Regionalgruppen Mannheim-Ludwigshafen, Heidelberg, Karlsruhe, Freiburg, Stuttgart, Reutlingen, München und Franken dem Thema Energie gewidmet und sich mit ihren Ergebnissen einer Jury gestellt.
Aus der Fülle der Einreichungen hat die fachkundige Jury (Dr. Ursula Merkel, Städtische Galerie Karlsruhe; Anke Blashofer, Galeristin Hamburg; Uta Süße-Krause, Fotografin Maulbronn; Susanne Meier-Faust, Kunsthistorikerin Freiburg; Roswitha Zytowski, Ausstellungskuratorin und Publizistin Marxzell) 19 Arbeiten von 20 Künstlerinnen (zwei Arbeiten sind gemeinschaftliche Arbeiten) ausgewählt:
Das Ergebnis ist eine facettenreiche Ausstellung, die eindrücklich belegt, wie mit den Mitteln der Kunst auf gesellschaftlich wichtige Themen reagiert werden kann. Dabei haben die Künstlerinnen die ganze Bandbreite der künstlerischen Techniken ausgeschöpft. Für die Ausstellung ausgewählt wurden Arbeiten aus dem Bereich Malerei, Fotografie sowie Installation, Videokunst und Plastik. In ihren Arbeiten haben die Künstlerinnen die Energiequellen selbst, wie Licht, Gas oder Wasser, thematisiert aber auch unseren Umgang mit der Energie.
Den Künstlerinnen gelingt es mit ästhetischen Interpretationen, von beispielsweise stilisierten Oberleitungen oder den farbintensiven Aufnahmen von Licht mittels einer Lochkamera, das Thema Energie neu zu beleuchten. Sie erweitern unseren Wahrnehmungshorizont, indem sie uns das Rauschen von Wasser oder das leise Säuseln einer Gasflamme zu Gehör bringen. Geräusche, die für uns im täglichen Leben so selbstverständlich sind, dass wir sie nicht mehr wahrnehmen, rücken, wie die damit verbundenen Energiequellen, wieder in unser Bewusstsein.
Subtil, kritisch, ironisch aber auch mit einem Blick für die ästhetischen Aspekte laden die 22 Künstlerinnen und die Kuratorin ein, sich den Arbeiten und damit dem Thema Energie gespannt zu nähern.
Dauer der Ausstellung: 28. Februar - 14. März 2010
Vernissage: Sonntag, 28. Februar 2010, 16 Uhr
Grußwort: Bürgermeister Wolfram Jäger
Einführung: Roswitha Zytowski
Musik: Jutta Groh (klassisches Akkordeon) mit Stücken von Sofia Gubaidulin
Finissage: Sonntag, 14. März 2010, 16 Uhr
"Saitenwellen - geballte Ladung Improvisation"
Hanna Jüngling (E-Geige) und Ute Reisner (Laptop)
(Die Werke waren bereits 2008 bei den 1. Energiespartagen Durlach ausgestellt. 2010 finden diese am 24. und 25. April statt - Anm. d. Red.)












