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Gesellschaft "Bavaria" Durlach

Kontaktdaten

Gesellschaft „Bavaria“ Durlach
Klaus Postweiler
Ostmarkstraße 73
76227 Karlsruhe
Tel. 0721 / 496589

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http://bavaria.durlacher.de

Vorstand seit 12. Januar 2013

  • 1.Vorstand Klaus Postweiler
  • Schriftführer Günter Itte
  • Kassier Klaus Gabele
  • 2. Kassier Manfred Knecht
  • Kassenprüfer Walter Zapfl

Archiv

Ältere Berichte und Bilder finden Sie im Archiv der Gesellschaft Bavaria
auf www.durlacher.de

Gesellschaft „Bavaria“ Durlach

„Liebe, Freundschaft, Sitte stets in unsrer Mitte“
So lautet das Motto der Tischgesellschaft Bavaria!

Rettichessen 2017

Das traditionelle Rettich-Essen der Gesellschaft Bavaria fand erst am 17.06.2017 statt, da mit Blick auf die angesagte Demonstration in Durlach die Veranstaltung am 03.06.2017 abgesagt wurde.

Bereits morgens wurden die von der Familie Loser spendierten Rettiche von Marianne Loser, Ilona und Klaus Postweiler gewaschen und gehobelt und anschließend nach altem Bavaria-Rezept angerichtet, so dass die Festivität pünktlich um 18.30 Uhr beginnen konnte.

Vorstand Klaus Postweiler begrüßte die Bavarinnen und Bavaren sowie Gastmitglied Volker Kraft im Lyra-Heim Durlach. Ebenso dankte er den Helfern und wünschte allen einen guten Appetit. Nach dem Essen wurde wie immer unser Wahlspruch-Cantus „Bavaria Hoch“ gesungen und man unterhielt sich dann in gemütlicher Runde.

Nach gelungenem Abend traten alle den Heimweg an.

 
 

Weihnachtsfeier 2014 mit Ehrungen

Volles Haus im Lyra Vereinsheim
Volles Haus im Lyra Vereinsheim
Werner Loser wird für 25jährige Mitgliedschaft durch Vorstand Klaus Postweiler geehrt. ( v.l.n.r.)
Werner Loser wird für 25jährige Mitgliedschaft durch Vorstand Klaus Postweiler geehrt. ( v.l.n.r.)
Hermann Schwander wird duch Vorstand Klaus Postweiler zum Ehrenmitglied ernannt. (v.l.n.r.)
Hermann Schwander wird duch Vorstand Klaus Postweiler zum Ehrenmitglied ernannt. (v.l.n.r.)

120 Jahre Bavaria

Bavaren
Bavarenfrauen

Am 10. Oktober 2014 fand die 120-Jahr-Feier der Bavaria im Lokal Schützenhaus auf dem Turmberg statt.

Zunächst begrüßte Vorstand Klaus Postweiler alle Bavaren mit ihren Gattinnen, die mit einer Rose empfangen wurden. Nach dem Bavarenwahlspruch begann der Vorstand mit einem Rückblick auf 120 Jahre Bavaria. Eine stolze Zahl. War doch in früheren Jahren die Mitgliederzahl auf 50 begrenzt, so sind wir heute 21 eingetragene Mitglieder. Klaus Postweiler erzählte weiter aus der Entstehung der Bavaria – deren Ursprung Handwerker, Beamte, Angestellte und Künstler waren – ihrem Gesang und was der Begriff „ab in die Kanne“ bedeutet. In all den vielen Jahren wurde die Bavaria von nur acht Vorständen geführt, was eigentlich für die innere Zufriedenheit spricht. Im Schnitt waren es 16 Jahre.
Ehrenvorstand Günter Meier überreichte einen Bildband der Bavaria aus alten Zeiten, der von Gerda Schneider-Sato zusammengestellt wurde. Uschi Zapfl überreichte im Namen der Bavarenfrauen ein Kuvert für das Jubiläum. Nach den Gratulationen wurde das Essen serviert.

Günter Meier arrangierte für einen weiteren Höhenpunkt die Sing- und Spielgruppe des Gesangsvereins Lyra Durlach unter der Leitung von Alfred Jungmann. Die SSG sang ein Schwarzwaldlieder-Potpourri und beim zweiten Auftritt bekannte Melodien. Günter Meier hat nicht nur die SSG arrangiert, sondern auch deren Auftritt gesponsert. Danke Günter Meier.

Was wäre ein Verein ohne seine langjährigen Mitglieder. So wurden Jürgen Arheidt für 15 Jahre, Werner Loser für 25 Jahre, Jürgen Schmitt für 30 Jahre, Klaus Gabele und Günter Meier für 45 Jahre und Manfred Knecht sogar für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Manfred Knecht bedankte sich mit einem selbstgereimten Vers. Auch Fotograf Hans Borchardt wurde ein Präsent überreicht. Für Mitgliederwerbung sind Detlef Keidel und Karlheinz Seiferling mit einem Dankeschön bedacht worden.

Mit dem Cantus „Was die Welt morgen bringt“ beendete Vorstand Klaus Postweiler die 120-Jahr-Feierlichkeit und bedankte sich nochmals bei Alfred Jungmann und Günter Meier. Danke auch an die Spende der Bavarenfrauen, Werner Loser, Karlheinz Seiferling und Manfred Knecht.

Kurzbericht vom Herrenausflug 2014

Herrenausflug 2014

Am Samstag, 5. April 2014 trafen sich 11 Bavaren am Bahnhof Durlach. Das 1. Ziel war das Hambacher Schloss.

Das Hambacher Schloss liegt auf dem nach ihm benannten Schlossberg, einem 325 m hohen Vorberg der Haardt, die den Ostrand des Pfälzerwaldes bildet. Bei schönem Wetter bietet sich ein weiter Blick etwa 200 m hinunter auf die Rebenhügel beiderseits der Deutschen Weinstraße und auf die sich östlich anschließende Oberrheinische Tiefebene. Leider war es bei uns bewölkt sodass wir diese Sicht nicht genießen konnten. Nach einer sehr interessanten Führung und Besichtigung wurde im „Zeter Berghaus“ eingekehrt. Nach einem guten Mittagessen spazierten wir zurück und fuhren nach Neustadt in unser Hotel „Ramada“.

Nach dem Einchecken erkundeten einige Bavaren die Stadt und ließen auch den Nachmittagskaffee nicht aus.

Das gemeinsame Abendessen wurde im „Stengel´s Liebstöckl“ eingenommen. Da der Service etwas zu wünschen übrig ließ wurden wir mit einer Runde Schnaps auf Kosten des Hauses entschädigt. Kurz nach dem Nachhause gehen wurde natürlich noch gesungen. Einige Unentwegte kehrten auf dem Heimweg nochmals ein und in der Hotelbar fand der Abend seinen Abschluss.

Am nächsten Tag besuchten wir das Neustadter Brauhaus. Es ist ein riesiger Tempel, der wirklich schwer zu füllen ist. Das Bier ist einfach sehr gut wie man das von einem Brauhaus erwartet.

Danach marschierten wir zum Elwerdrischebrunnenfest. An diesem Tag war in Neustadt noch verkaufsoffener Sonntag.

Elwetritschen (auch: Elwedritschen) sind eine Pfälzer Spezialität. Man nennt sie auch „bestia alatinatae“. Man hält die Viecher für einen guten Spaß und niemand vermutet auch nur im Geringsten, dass sich hinter dieser lustigen Figur mit dem langen Schnabel und dem unerklärlichen, lokal leicht differierenden Namen irgendetwas Ernsthaftes verbergen könnte.

Die Heimfahrt traten wir kurz nach 15 Uhr an sodass wir gegen 16.30 Uhr wohlbehalten in Durlach ankamen. Ein wiederum gelungener Ausflug, hervorragend organisiert vom Bavare Klaus Gabele.

Archiv

Ältere Berichte und Bilder finden Sie im Archiv der Gesellschaft Bavaria auf www.durlacher.de

Geschichte

Die Durlacher Bavaren sind eigentlich eine "stille Gesellschaft", jedoch nicht im juristischen, sondern im direkten Sinne. Sie drängt nicht nach außen und viele Durlacher wissen gar nichts von der Existenz dieser Vereinigung.

Hier ein Rückblick über die Geschehnisse des Gründerjahres 1894, in dem der Reichstag die Handelsverträge mit Russland beschloss, in dem der in Karlsruhe als Professor tätige Physiker und Entdecker Heinrich Rudolf Hertz verstarb, in dem der Serologe Paul Ehrlich die Tuberkelbazillen und deren Bekämpfung entdeckte und in dem sich die erste Frauenvereinigung für die Gleichberechtigung der Frau einsetzte. In diesem Jahr wurde aus einer Tanzstundengesellschaft die Bavaria gegründet, mit dem Ziel die Freundschaft und Geselligkeit zu pflegen.

Laut Satzung war das Maximum der möglichen Mitgliederzahl auf 50 gesetzt, was immer streng eingehalten wurde. Verstarb in der Herrengesellschaft ein Mitglied, so wurde nach strengem Auswahlverfahren diese Lücke aufgefüllt.

Weshalb man den Namen "Bavaria" wählte, lässt sich heute nicht mehr feststellen.

Hintergrund

Möglicherweise waren die Bier trinkenden Bavaren ein gewisses Vorbild, denn bei den turnusmäßigen Treffen floss sowohl der Gerstensaft als auch der Wein - sofern keine Kriegszeit war - in Strömen.
In dieser Durlacher Gesellschaft fanden sich Handwerker, Künstler, Arbeiter, Angestellte und Beamte - jedoch keine Akademiker. Politische Einstellung und Religion spielten keine Rolle. Man übernahm jedoch bei den Kommersabenden die studentischen Gepflogenheiten, sang  Studentenlieder und trug entsprechende Mützen mit dem blau-roten-goldenen Bavarenband. Hohe Verluste erlitt man in den beiden Kriegen. In der letzten Nachkriegszeit überwanden die Bavaren den Durst mit "Dünnbier", oder dadurch, dass sie eine Nähmaschine gegen Mostobst eintauschten und daraus einige tausend Liter Apfelwein machten, den sie "Hebrechtlang" tauften. So wurde die Durststrecke zum besseren Bier und Wein nach dem Krieg überbrückt.

Die Damen und Ehefrauen der Bavaren waren nur bei den großen Anlässen wie Jubiläum, Fastnacht, Weihnachtfeier und Ausflug zugelassen. Sie trafen sich jedoch gesondert in einem Kränzchen, wo sie einmal in den zwanziger Jahren im "Ochsen" in Durlach bis über die Polizeistunde "tagten" und dann nachts um 2 Uhr von den Ordnungshütern aufgeschrieben wurden.
Dass Ausdauer bei den Bavaren großgeschrieben wird, zeigt die Tatsache, dass die Gesellschaft in den vergangenen hundertdreizehn Jahren von nur acht Präsidenten geleitet wurde: Ernst Korn, Wilhelm Schaber, Albert Jäger, Erwin Postweiler, Willi Schaber, Berthold Hornung und jetzt von Günter Meier.

Ziele

Ziel der Bavaren ist es in der Tat, den ursprünglichen klein gehaltenen Kreis größer werden zu lassen, denn die Höchstmitgliederzahl von 50 ist schon lange unterschritten.
Wer also mit dem Ziel der Freundschaft und Geselligkeit Mitglied im der Bavaria werden will, ist sicherlich in dem traditionsreichen Durlacher Herrenclub herzlich Willkommen.

Weitere Informationen

Mail an den Vorstand

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